Stahlbrücke Schwedter Steg, Berlin

CSE Construction GmbH hat die Erneuerung der Dünnbeläge am Schwedter Steg erfolgreich abgeschlossen. Ziel war die nachhaltige Instandsetzung der Geh- und Radwegflächen der Fußgängerbrücke, um die Dauerhaftigkeit, Rutschfestigkeit und Witterungsbeständigkeit der Oberflächen zu gewährleisten.

Leistungsumfang

Die Maßnahme umfasste den vollständigen Rückbau und die Neuherstellung des reaktionsharzgebundenen Dünnbelags auf den Stahlblechflächen der Brückentafel.

Im Einzelnen wurden ausgeführt:

Abtrag des vorhandenen Beschichtungssystems auf rund 1.150 m², staub- und vibrationsarm

Strahlen der Stahloberflächen auf Vorbereitungsgrad Sa 2½ nach DIN EN ISO 12944 zur optimalen Haftgrundvorbereitung

Applikation einer neuen Grundbeschichtung im System des geprüften Dünnbelags

Auftrag eines zweilagigen reaktionsharzgebundenen Dünnschichtbelags (RHD-ST-System) mit quarzsandabgestreuter Oberfläche für hohe Griffigkeit und Witterungsbeständigkeit

Farbgestaltung in den Tönen Beigegrau (Abstreuung) und Kieselgrau (Belag) zur harmonischen Integration in das Stadtbild

Korrosionsschutzarbeiten an Schrammborden und Randprofilen zur Sicherung des Stahlbaus

Herstellung und Unterhaltung von Einhausungen als Witterungs- und Immissionsschutz während der Arbeiten

Ergebnis

Nach Abschluss der Arbeiten präsentiert sich der Schwedter Steg mit einem erneuerten, langlebigen und sicheren Geh- und Radwegbelag.

Die Maßnahme trägt wesentlich zur Verkehrssicherheit und Werterhaltung des Bauwerks bei und zeigt, wie die CSE Construction GmbH hochwertige Beschichtungssysteme präzise und normgerecht im städtischen Brückenbau umsetzt.

Leistungen: Beschichtung, Korrosionsschutz

Tiefgarage Diestelmeyerstraße, Berlin

Ausgangssituation:

Die bestehende Tiefgarage zeigte nach jahrelanger Nutzung deutliche Schäden an Betonoberflächen und Bewehrung. Chlorideinträge aus Streusalz hatten zu Korrosion und Abplatzungen geführt. Ziel der Maßnahme war eine umfassende Instandsetzung und dauerhafte Abdichtung der tragenden Bauteile.

Leistungsumfang:

CSE Construction GmbH führte die gesamte Betoninstandsetzung und Oberflächenschutzmaßnahme aus.

Dazu gehörten:

Entfernen geschädigter Betonbereiche und Reprofilierung der Oberflächen

Korrosionsschutz der freigelegten Bewehrung

Abdichtung aller Flächen mit einem modernen Spritzfoliensystem

Besonderheit: Spritzfoliensystem

Ein zentrales Element dieses Projekts war der Einsatz einer flüssig aufgetragenen Spritzfolie als Abdichtung.

Dieses System bildet eine fugenlose, elastische Schutzschicht und passt sich auch komplexen Geometrien perfekt an.

Im Gegensatz zu klassischen Abdichtungsbahnen ermöglicht die Spritzfolie eine nahtlose Ausführung und reduziert potenzielle Schwachstellen an Übergängen oder Detailpunkten.

Vorteile:

Dauerhafte Abdichtung ohne Fugen oder Überlappungen

Hohe Elastizität und Rissüberbrückung

Kurze Aushärtungszeit und schnelle Weiterverarbeitung

Ergebnis:

Die Tiefgarage wurde vollständig instand gesetzt und technisch auf den aktuellen Stand gebracht.

Durch das kombinierte System aus Betoninstandsetzung und Spritzfolie konnte eine dauerhafte, sichere und wirtschaftliche Lösung erzielt werden.

Leistungen: Parkhaussanierung, Betoninstandsetzung, Beschichtung, Abdichtung

Liquidrom, Berlin

Das Betoninstandsetzungsvorhaben im Liquidrom in Berlin wies einen außergewöhnlich hohen technischen und organisatorischen Schwierigkeitsgrad auf. In einem großen Technikraum unterhalb eines Wasserbeckens musste - größtenteils mit einer Arbeitshöhe von bloß 80 cm - schadhafter Beton saniert werden. Die Gesamtfläche des Technikraums betrug rund 400 qm.

Bereits der initiale Abtrag des Betons stellte sich herausfordernd dar, da unter diesen Bedingungen weder Fräse noch Stemmhammer sinnvoll einsetzbar sind. Unsere Lösung: Wir besitzen seit einigen Jahren einen Kleinstroboter für das Höchstdruckwasserstrahlen (HDW). Dieser ist für derart beengte Verhältnisse ideal. Er führt den Abtrag um ein Vielfaches schneller und präziser aus als andere Techniken und verhindert zudem, dass Mitarbeiter lange Zeit in körperlich unangenehmer Haltung agieren müssen.

Nachdem der Abtrag in mühsamer Arbeit beräumt und die Fläche gesäubert war, folgte der vollflächige Einbau der neuen Bewehrung. Jeder Quadratmeter der neuen Bewehrung musste exakt geplant und auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt werden. Gerade unter den engen Platzverhältnissen war die Passgenauigkeit von entscheidender Bedeutung, um Zeit zu sparen und die Arbeitssicherheit zu gewährleisten.

Als nächstes stand der Einbau des neuen Betons an. Unter den beengten Verhältnissen war der Zugang für Maschinen und Equipment stark eingeschränkt, sodass wir gezielt alternative Techniken einsetzen mussten. Mit spezialisierten Pumpen konnten wir den Beton dennoch zuverlässig an die gewünschte Stelle bringen. Besonders schwierig war dabei das Verdichten des Betons.

Der letzte Schritt war die Aufbringung einer starren Bodenbeschichtung nach dem OS 8 System. Das OS 8 System bietet eine widerstandsfähige und langlebige Versiegelung, die sowohl mechanischen Belastungen als auch chemischen Einflüssen standhält – ideal für den vorgesehenen Nutzungsbereich.

Leistungen: Betoninstandsetzung, Beschichtung

Industrietürme, Brandenburg

Die CSE Construction GmbH wurde beauftragt, auf dem Gelände eines großen Industriebetriebes im Süden Berlins umfangreiche Sanierungsarbeiten vorzunehmen. Dies betraf die Innen- und Außenseiten zweier mehr als 20 Meter hoher Turmbauwerke aus Beton. Das für die Arbeiten zur Verfügung stehende Zeitfenster war eng bemessen, da die Bauwerke außerhalb periodischer Wartungsintervalle fortlaufend in Nutzung sind. Um eine pünktliche Fertigstellung zu gewährleisten, mussten die Arbeiten zu weiten Teilen im Zweischichtbetrieb umgesetzt werden.

Zunächst wurden beide Türme mit Arbeitsgerüsten versehen, damit sämtliche zu bearbeitenden Flächen erreicht werden konnten. Schwierigkeiten bereiteten hier eine Reihe von Einbauten, die ins Gerüst eingebunden und vor Beschädigungen geschützt werden mussten. Einige Bereiche konnten gar nicht eingerüstet werden, so dass diese Schritt für Schritt von einem Mobilkran bearbeitet wurden.

Anschließend wurde die Betonoberfläche mittels Hochdruckwasserstrahlen gereinigt und vorbereitet. Es folgte die Instandsetzung von Rissen und Schadstellen mit geeigneten Materialien. Den größten Teil der Arbeiten bildete der vollflächige Auftrag eines OS 5a Beschichtungssystems bestehend aus einem Feinspachtel und einem rissüberbrückenden Anstrich.

Die Arbeiten konnten durch großen Einsatz aller Beteiligten innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters abgeschlossen und dem Auftraggeber zur Nutzung übergeben werden.

Leistungen: Betoninstandsetzung, Korrosionsschutz

Schleusenkammer, Sachsen-Anhalt

Im Rahmen eines Mustersanierungsprojekts hat die CSE Construction GmbH eine undichte Fuge in einer Schleusenkammer in Ostdeutschland erfolgreich instandgesetzt. Die Undichtigkeiten erforderten eine präzise Behandlung durch Injektion sowie das Einbringen eines Einschlagprofils. Hierfür wurde der Fugenspalt nach einer gründlichen Vorbereitung zunächst mit einer speziellen Kleb- und Dichtmasse behandelt. Anschließend erfolgte die Einbringung eines geschlossenzelligen Kastenprofils. Zur Einbringung des Einschlagprofils benötigte Spezialvorrichtungen wurden durch die technische Abteilung der CSE Construction GmbH entwickelt und konstruiert. Am Fußpunkt wurde darüber hinaus eine Abdichtung mittels Acrylatgel vorgenommen. Alle diese Maßnahmen wurden an der knapp 20 Meter hohen, vertikalen Fuge durchgeführt, während die Schleusenkammer temporär entleert war. Die gesamten Arbeiten erfolgten vom Gerüst aus, um höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

Olympiastadion, Berlin

Im Olympiastadion Berlin wurde die CSE Construction GmbH mit Fugensanierungsarbeiten in zwei Bereichen beauftragt, aufgrund undichter Fugenkonstruktionen in der Nähe des Marathontors.

Die erste Fuge verlief über einem Lagerraum und erforderte zunächst den Aufbau einer Gerüstkonstruktion, um Arbeiten an der Decke zu ermöglichen. Im Anschluss wurde schadhafter Beton von unten abgebrochen und die Fugenflanken reprofiliert. Der Untergrund wurde vorbereitet, bevor die Fuge mit PU geschlossen wurde. Von oben wurden Natursteinplatten entfernt, um den Fugenspalt freizulegen. Die Fugenflanken wurden reprofiliert, die Fuge dimensioniert und eine neue Fugenabdichtung mittels Vlies-Schlaufe auf PMMA-Basis eingebaut. Schließlich wurde eine Schutzlage eingelegt und die Natursteine wieder eingebaut.

Die zweite Fuge verlief entlang einer Aufkantung im Sitzplatzbereich. Die vorhandene mineralische Fugenmasse wurde zunächst entfernt, bevor die Fugenflanken reprofiliert wurden und die Fuge mittels einer dehnfähigen PU-Fugenmasse neu verfugt wurde.

Die Sanierungsarbeiten waren erforderlich, um die Funktionalität und Sicherheit des Olympiastadions Berlin aufrechtzuerhalten.

Tiefgarage Berner Straße, Berlin

Die zu sanierende Fläche in der Tiefgarage im Berliner Süden umfasste eine Grundfläche von ca. 500 qm. Der Rest der Tiefgarage blieb während der Bauarbeiten in Nutzung.

Aufgrund umfangreicher Schäden wurde zunächst der gesamte Aufbeton mit einer Dicke von rund 8 cm abgebrochen und entsorgt. Im Konstruktionsbeton sowie an Wänden und Decken vorhandene Schäden (Fehlstellen, Risse) wurden fachgerecht saniert. Anschließend wurde ein neuer, stahlfaserarmieter Aufbeton eingebaut. Dieser wurde zusätzlich mittels Metallwinkeln rückverankert. Als Oberflächenschutzsystem wurde ein rissüberbrückendes OS 8 aufgebracht.

Auch die Wand- und Deckenflächen wurden im Rahmen der Instandsetzung bearbeitet. Auf die Rampenwände kam ein kunststoffmodifizierter Spritzmörtel (SPCC). Anschließend wurden sämtliche Wandflächen mit einem OS 4 und die Deckenflächen mit einem OS 2 versehen. Die Entwässerungssituation wurde durch den Einbau einer neuen Flachrinne aus Edelstahl verbessert. Die neue Rinne wurde abgedichtet und mit einem OS 10 an die angrenzenden Flächen angearbeitet. Die Erneuerung der Stellplatzmarkierung bildete den Abschluss der Maßnahme.

Leistungen: Parkhaussanierung, Betoninstandsetzung, Beschichtung, Abdichtung

Tiefgarage Friedrichstraße, Berlin

Die Tiefgarage in der Friedrichstraße im Zentrum von Berlin besitzt auf drei Ebenen eine Fläche von über 7.000 qm. Sie wird von den Mitarbeitern des darüber befindlichen Bürogebäudes sowie u.a. einer Autovermietung genutzt. Aufgrund verschiedener Schäden wurde CSE Construction beauftragt, die Tiefgarage zu sanieren. Um durchgehend eine ausreichende Anzahl von Stellplätzen zu gewährleisten, erfolgten die Arbeiten in mehreren Abschnitten.

Die Bestandsbeschichtung des Bodens sowie die oberste Schicht des darunter befindlichen Betons wurden im ersten Schritt mittels Fräsen abgetragen. Zutage tretende Risse sowie Fehlstellen wurden fachgerecht saniert.

Auf die vorbereiteten Bodenflächen wurde im Anschluss vollflächig ein PCC-Estrich eingebaut. Auf den Estrich sowie die Sockel der aufgehenden Bauteile wurde dann eine starre OS 8 Beschichtung aufgetragen, gefolgt von der neuen Fahrbahnmarkierung. Im Umfeld der Ein- und Ausfahrtsrampe, der Innenrampen sowie Umfahrungen kamen zur Beschleunigung des Bauablaufes ein Schnellzementestrich sowie ein OS 10 Beschichtungssystem auf PMMA-Basis zum Einsatz, welches rasch wieder befahrbar ist.

Auf Wände und Stützen wurde nach ausreichender Untergrundvorbereitung ein neuer Anstrich mit zahlreichen farblichen und gestalterischen Elementen aufgebracht.

Tiefgarage Am Markt, Lörrach

Die Tiefgarage eines Wohn- und Geschäftshauses aus dem Jahr 1983/84 am Rande der Lörracher Innenstadt ist auf zwei Geschosse aufgeteilt und verfügt über 200 Stellplätze auf ca. 5.300 m² Fläche. Während das 1. Untergeschoss der Garage primär privat genutzt wird, umfasst das 2. Untergeschoss ausschließlich öffentlichen Parkraum und ist darüber hinaus eines von zwei Parkhäusern im Stadtgebiet Lörrach, welches 24 Stunden am Tag, an 7 Tagen die Woche geöffnet ist.

Die Herausforderung lag dadurch darin, neben einer möglichst wirtschaftlich und nachhaltigen Instandsetzung, selbige mit möglichst geringen Einschränkungen des Parkbetriebs auszuführen. Die Ausführung erfolgte entsprechend weitestgehend im laufenden Betrieb.

Die Instandsetzungsmaßnahme wurde in sechs Bauabschnitte aufgeteilt.

Das 1. Untergeschoss, welches auschließlich privat genutzt wird und die ersten beiden Bauabschnitte umfasst, startete Anfang Oktober 2020. Insgesamt wurden bis Mitte Dezember knapp 200 Tonnen Gussasphalt ausgebaut und ca. 30 Kubikmeter Beton durch Höchstdruckwasserstrahlen entfernt. Dies entsprach einem Betonabtrag von bis zu acht Zentimetern an der zum Teil stark geschädigten Zwischendecke. Im Anschluss wurden auf 1.850 Quadratmetern knapp 3-5 Zentimeter PCC I (RM) eingebaut. An den Sockelflächen wurde die Bewehrungsüberdeckung mit PCC II (RM) erhöht. Es wurden zahlreiche Risse bearbeitet, Entwässerungen installiert und Fugen mit Profilkonstruktionen erneuert. Pünktlich zu den Feiertagen und dem Jahreswechsel wurde die Tiefgarage temporär für die Nutzung freigegeben. Im Januar 2021 begann mit der Endbeschichtung des 1. Untergeschosses der zweite Bauabschnitt. Die gesamten Decken-und Wandflächen wurden mit einem OS 2 Anstrich versehen. Die 1.850 Quadratmeter Bodenflächen wurden mit einem rissüberbrückenden OS 8 ausgeführt und die Parkflächen dabei farblich abgesetzt.

Das 2. Untergeschoss, welches ausschließlich öffentlich genutzt wird, folgte auf den zweiten Bauabschnitt ab Mitte Februar 2021. Um die Einbußen des Parkhausbetreibers so gering wie möglich zu halten, war eine schrittweise Sanierung des 2. Untergeschosses im laufenden Betrieb vorgesehen. Hierzu wurden die Arbeiten in drei Bauabschnitte aufgeteilt, um einen Großteil der Stellplätze weiterhin nutzen zu können. Lediglich der sechste und letzte Bauabschnitt sah eine vollständige Außerbetriebnahme der gesamten Tiefgarage für etwa fünf Wochen vor, um den Ein- und Ausfahrtsbereich sowie die Rampe instandzusetzen. Auf fast 5.000 Quadratmetern des 2. Untergeschosses wurde umlaufend der gesamte Boden-Wandanschluss saniert. Anschließend wurden die Boden- und Sockelflächen mit einem PCC II (RM) reprofiliert. Die Wandflächen des 2. Untergeschosses wurden ebenfalls mit einem OS 2 System versehen. Auf besonderen Wunsch des Auftraggebers wurde der gesamte Gussasphaltbelag letzlich mit einem Beschichtungssystem (in Anlehnung an OS 8) versehen und farblich gestaltet.