Tiefgarage Q205, Berlin

Das Quartier 205 (Q205) ist ein großes Büro-/ Einzelhandelsgebäude in der Berliner Friedrichstraße unweit des Gendarmenmarktes. Aufgrund verschiedener Schäden musste die Tiefgarage einer Komplettsanierung unterzogen werden. Die Tiefgarage verfügt über zwei unterirdische Geschosse mit jeweils rund 7.500 qm, insgesamt mithin ca. 15.000 qm zu bearbeitende Fläche.

Auf beiden Ebenen wurde zunächst die Bestandsbeschichtung mittels Strippen und/oder Schleifen entfernt, gefolgt von umfangreicher Instandsetzung von Fehlstellen und Rissen. Die Wände und Decken wurden vorbereitet und mit einem Oberflächenschutzsystem versehen. Auf die Bodenflächen wurden ebenfalls neue Oberflächenschutzsysteme aufgetragen: im Zwischengeschoss eine rissüberbrückende OS 11b Beschichtung und auf der Bodenplatte eine rissüberbrückende OS 8 Beschichtung inkl. speziellem Verlaufsmörtel. Eine hochwertige Markierung mit Farbteppichen bildete den Abschluss der Maßnahme auf beiden Ebenen.

Auf der Ein- und Ausfahrtsrampe wurde chloridgeschädigter Beton mittels Hochdruckwasserstrahlen (HDW) im Roboterverfahren abgetragen. Im Anschluss an verschiedene Leistungen der Betonsanierung wurde die Oberfläche mit einem PCC I Mörtel aus dem Silo wiederhergestellt, gefolgt von einem Oberflächenschutzsystem.

Die Sanierung wurde in mehreren Bauabschnitten im laufenden Betrieb durchgeführt, um zu jeder Zeit weiterhin ausreichend Stellplätze zu garantieren. Die Arbeiten unterlagen einem engen Zeitplan sowie umfangreichen Einschränkungen hinsichtlich lärm- und staubintensiver Tätigkeiten.

Industriehalle, Stuttgart

Sanierungsprojekt: WHG-Beschichtung

Zu Beginn der Arbeiten auf insgesamt 950 Quadratmetern wurden die Bodenflächen zunächst kugelgestrahlt. Teilflächen waren mit einer ca. 2 mm starken Altbeschichtung versehen, welche entfernt wurde. Da die Betonbodenplatte erdberüht ist und keine Angaben zur Abdichtung vorlagen, wurde eine zusätzliche, systemkonforme Sperrgrundierung aufgetragen. Anschließend erfolgte eine Kratzspachtelung aus einem Epoxidharz/Quarzsandgemisch. Am Boden-Wandanschluss wurde eine abgestellte Hohlkehle eingebaut.

Auf die gesamte Bodenfläche wurde eine WHG – konforme Beschichtung aufgebracht, die anschließend zur Erzeugung einer Rutschhemmung mit einem Mattierungsmittel versehen wurde. An allen Wandflächen wurde ein 30 cm hoher Sockel mit der WHG-Beschichtung ausgeführt. Nach Abschluss der Beschichtungsarbeiten wurden ca. 150 m vorhandene Betonscheinfugen nachgeschnitten. Die Ausbildung der Fugen und die Versiegelung der Hohlkehlen erfolgte mit einem nach den WHG – Grundsätzen zugelassenen Fugendichtstoff.

Parkdeck Globus, Güdingen

Aufgrund von Undichtigkeiten und schadhaften Oberflächenschutzbeschichtungen wurde CSE Construction mit der Sanierung des Parkdecks beauftragt. Besondere Herausforderung bei diesem Objekt war, dass für die gesamten Sanierungsarbeiten nur wenige Wochen zur Verfügung standen. Hierbei musste die Altbeschichtung auf der gesamten Bodenfläche (ca. 4.000 m²) mithilfe von Fräsen, Schleifen und anschließendem Kugelstrahlen entfernt werden.

Durch Potenzialfeldmessung wurde die Fläche auf chloridinduzierte Korrosion untersucht. Schadhafte Fugenkonstruktionen wurden zurückgebaut und neue Fugensysteme zwischen den verschiedenen Bauteilen eingebaut. Durch Einbringen von Epoxidharzmörtelkeilen wurde die Gefällesituation verbessert und anschließend ein vollflächiges, hoch widerstandsfähiges und rutschhemmendes Oberflächenschutzsystem OS 10 auf PMMA-Basis mit Vlieseinlage aufgebracht.

Die Beschichtung an Betonbindern und -pfetten, die über dem Parkdeck aufgeständert waren, wurde durch Strahlen vollständig entfernt. Schadstellen wurden nach Instandsetzungsprinzip R2 der Instandsetzungsrichtlinie des DAfStb saniert und anschließend erhielten diese Bauteile ein Oberflächenschutz OS 2 mit einer kunststoffbasierten Dispersionsspachtelmasse und einem Acrylatanstrich.

EKZ Eastgate, Berlin

CSE wurde vom Betreiber des Einkaufszentrums Eastgate mit Injektionsarbeiten an Natursteinplatten beauftragt. Im Rahmen des Sanierungsprojektes wurde angestrebt, vorhandene Delaminierungen unter Natursteinplatten im Einkaufszentrum durch Injektion vollständig zu schließen. Zunächst mussten die zu bearbeitenden Flächen auf Delaminierungen und Hohllagen kontrolliert werden. Anschließend folgte eine Untergrundvorbereitung mit einem Reinigungsmittel. Durch Bohrungen in den Kreuzungs- bzw. Eckpunkten der einzelnen Bodenplatten wurde die Installation von Injektionspackern ermöglicht, durch welche die Injektion des Harzes durchgeführt wurde. Nach dem Abschluss des Injektionsvorgangs einschließlich entsprechender kosmetischer Nachbehandlung war das Ziel erreicht: Die im Estrich vorhandenen Delaminierungen unter den Natursteinplatten konnten vollständig geschlossen werden. Da die Sanierung der Böden abschnittsweise und ausschließlich am Wochenende erfolgte, musste der laufende Betrieb des Einkaufszentrums nicht eingeschränkt werden.

Tiefgarage Leipziger Platz, Berlin

Sanierungsprojekt: Betonsanierung und Beschichtung der Bürogebäude-Tiefgarage

Auf Basis von Baukörperuntersuchungen wurde für die Tiefgarage am Leipziger Platz in Berlin festgelegt, dass zur Sicherstellung einer weiteren langfristigen Nutzung der Abtrag chloridgeschädigten Betons notwendig ist. Dies umfasste vor allem Teile der Sockel von Stützen und Wänden. Der Rückbau erfolgte mittels Höchstdruckwasserstrahlen (HDW) sowie manuellen Stemmens. Die betroffenen Flächen wurden anschließend mit einem PCC-Mörtel reprofiliert und beschichtet. Die Bodenfläche der Tiefgarage wurde maschinell vorbereitet und mit einer starren OS 8 Beschichtung versehen. Auf der Tiefgaragenrampe wurde eine besonders widerstandsfähige und rutschhemmende OS 10 Beschichtung auf PMMA-Basis eingebaut sowie auf die Wandbereiche eine karbonatisierungsbremsende OS 2 Beschichtung aufgetragen.

Foodcourt Bikini, Berlin

Projekt: Beschichtung Foodcourt

Im neuen Food Market des Bikini Berlin hat CSE Construction Beschichtungsarbeiten ausgeführt. Aufgebracht wurde nach vorsichtiger Untergrundvorbereitung eine zweifache transparente Estrichversiegelung aus einem Spezialpolyurethan mit Glasperleneinstreuung. Dem engen Zeitplan wurde durch dieses besonders schnell aushärtende Produkt Rechnung getragen, welches bereits nach wenigen Stunden wieder begehbar ist.

Tiefgarage Chausseestraße, Berlin

Sanierungsprojekt: Betonsanierung und Beschichtung der Bürogebäude-Tiefgarage

Die Tiefgarage mit einer Grundfläche von rund 3.500 qm befand sich in einem von der Firma Vattenfall als Bürogebäude genutzten Objekt. Aufgrund der direkten Innenstadtlage des Objektes war die Baustellenlogistik dieses Projektes besonders herausfordernd. Darüber hinaus stand die Minimierung von Lärm im Vordergrund, da der Bürobetrieb während der gesamten Maßnahme nicht beeinträchtigt werden durfte.

Boden- und Wandflächen der Garage und Rampe wiesen zahlreiche Risse und andere Schäden auf, so dass eine Sanierung notwendig war. Hierzu wurde die vorhandene Beschichtung entfernt, gefolgt von einer Sanierung der Risse und Fehlstellen. Anschließend wurde ein starres Oberflächenschutzsystem auf die Bodenflächen und Sockel aufgebracht. Die Wände wurden ebenfalls im Spritzverfahren mit einer neuen Beschichtung versehen. Am Ende wurde die Fahrbahnmarkierung wieder hergestellt, wobei die Stellflächen mittels Farbteppichen optisch besonders ansprechend markiert wurden.

Adenauertunnel, Berlin

Sanierungsprojekt: Betoninstandsetzung von Tunnelwänden, -decken und -brüstungen mit umfangreichen Bewehrungsergänzungen, Korrosionsschutz von Stahlbauteilen, Erneuerung von Raumfugen inkl. Fugenbändern sowie Beschichtungen

Über einen Zeitraum von rund eineinhalb Jahren hat CSE Construction verschiedenste Betonsanierungsmaßnahmen im Adenauertunnel Berlin umgesetzt. Das Bauvorhaben wurde vom Berliner Senat betreut. Die Tätigkeiten umfassten insbesondere die Betoninstandsetzung von Tunnelwänden, -decken und -brüstungen mit umfangreichen Bewehrungsergänzungen, den Korrosionsschutz von Stahlbauteilen, die Erneuerung von Raumfugen inkl. Fugenbändern sowie Beschichtungen. Durch unser breites Leistungsspektrum war es möglich, diese mannigfaltigen Felder der Betoninstandsetzung aus einer Hand fertigzustellen.

Die Sanierungsarbeiten im Adenauertunnel Berlin wurden z.T. im Rahmen einer Vollsperrung des Tunnels, teilweise jedoch auch unter laufendem oder teilweisem Betrieb des Tunnels ausgeführt. Wichtig war dabei die Abstimmung mit den verschiedensten weiteren Gewerken wie z.B. Brandschutz und Elektrik.

Die Betoninstandsetzung betraf die Tunnelwände, -decken und –brüstungen, welche erhebliche Schädigungen aufwiesen. Daher waren dort ein umfangreicher Abtrag von Beton, die Ergänzung von Bewehrung (u.a. durch Einkleben mit Hilti Hit) sowie die Reprofilierung mit PCC und SPCC erforderlich.

Die Regenwassersammelanlage unterhalb des Tunnels wurde mit einer Epoxidharzbeschichtung mit Gewebeeinbettung versehen.

Der Korrosionsschutz der Lamellen- und Signalträger sowie die Überarbeitung der Einbindebereiche in die Tunnelwände gehörte ebenfalls zu unserer Leistung, wie auch die Erneuerung der Raumfugen im Wand und Deckenbereich durch Reprofilierung der Fugenflanken mit Bewehrungsergänzung, Einbau von Fugenbändern und eines Anfahrschutzes im Wandbereich. Abschließend erhielten die Brüstungen ein Oberflächenschutzsystem OS-DII und die senkrechten Fugen als auch die Fugen der Brüstungsabdeckungen wurden dauerelastisch verfugt.

Dokumentationsarbeiten z.B. in Form von Schadensermittlungen wurden während der gesamten Bauzeit von uns begleitend durchgeführt.

Anlieferungsrampe Höfe am Brühl, Leipzig

Die Anlieferungsrampe des Einkaufszentrums Höfe am Brühl in der Leipziger Innenstadt zeichnet sich durch eine hohe Verkehrsbelastung mit stetigem LKW-Verkehr aus. Die vorhandene Beschichtung war partiell schadhaft und wies einige weitere Schäden z.B. in Form von Rissen auf. Bei der Durchführung der Sanierungsarbeiten war es von hoher Bedeutung, dass die Rampe durchgängig benutzbar ist und vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts wieder vollumfänglich zugänglich. Aus diesem Grund waren eine abschnittsweise Bearbeitung mit Ampelschaltung und besonders schnell aushärtende Materialien vonnöten.

Im Anschluss an die Untergrundvorbreitung wurden zunächst die vorhandenen Risse und Fehlstellen saniert. Es folgten der Auftrag einer Grundierung, einer vliesarmierten Abdichtungsschicht sowie einer Verschleißschicht mit Hartkorneinstreuung. Dieser Aufbau trägt den besonders hohen Belastungen vor Ort Rechnung. Zum Schluss wurde noch eine transparente Versiegelung auf die Fläche aufgetragen. Anschlüsse an die umliegenden Bauteile, z.B. Schrammborde, wurden als vliesarmierte Details ausgebildet, um Hinterläufigkeiten sicher auszuschließen.

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