Sanierungsprojekt Tiefgarage Karstadt, Dresden

Auftraggeber: Karstadt Warenhaus GmbH

Sanierungsprojekt: Betonsanierung durch HDW, Beschichtung der zwei Geschosse inkl. Rampe

Im Auftrag der Karstadt Warenhaus GmbH hat die CSE Construction GmbH innerhalb von ca. sechs Monaten umfangreiche Sanierungsarbeiten in der Tiefgarage des Warenhauses in Dresden durchgeführt. Mit Ausnahme einer kurzen Zeit der Vollsperrung wurden sämtliche Arbeiten im laufenden Betrieb umgesetzt. Dabei stand die Bereitstellung einer möglichst großen Zahl an Stellplätzen zu jedem Zeitpunkt im Vordergrund, was durch ein fortlaufend angepasstes Sperrkonzept realisiert wurde.

Im Bereich einiger stark geschädigter Unterzüge und Deckenflächen wurde der Beton mittels Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen, sofern notwendig neue Bewehrung eingeklebt und zur Reprofilierung im Anschluss ein Vergussbeton eingebaut. An einigen Wänden und Bodenflächen der Tiefgarage wurden zudem Risse kraftschlüssig mittels Injektion geschlossen.

Die vorhandene Beschichtung wurde in der Folge mittels Schälen entfernt und der Untergrund durch Kugelstrahlen für die Beschichtung vorbereitet. In der oberen Parkebene wurde dann eine OS 10 Beschichtung verlegt, in der unteren eine OS 8. Im Rampenbereich zwischen beiden Geschossen kam eine OS 8 mit gröberer Abstreuung zur Erzielung einer höheren Rutschfestigkeit zum Einsatz. Die Markierung der Stellplätze bildete den Abschluss des Bauvorhabens.

Sanierungsprojekt Rampen Parkhaus Los-Angeles-Platz, Berlin

Auftraggeber: Contipark International Parking GmbH

Sanierungsprojekt: Betonsanierung und Beschichtung der Rampen

Das Parkhaus Los-Angeles-Platz in der westlichen Berliner Innenstadt verfügt über zwei Rampen, über welche die Ein- und Ausfahrt der Fahrzeuge erfolgt. Diese Rampen sollten mit einer neuen Beschichtung versehen werden, wofür CSE Construction von der Contipark International Parking GmbH beauftragt wurde. Die besonders schnelle Durchführung der Arbeiten, so dass die Rampen nur so lange wie zwingend nötig gesperrt sind, stand dabei im Mittelpunkt. Aus diesem Grund kamen besonders schnell härtende PMMA-Materialien des Herstellers Westwood zum Einsatz. Um die Einschränkungen des Parkhausbetriebes so gering wie möglich zu halten, wurden die Rampen nicht parallel sondern nacheinander bearbeitet. Mittels einer Ampelregelung wurde sichergestellt, dass der gesamte Ein- und Ausfahrtsverkehr während der Arbeiten über die verbleibende Rampe abgewickelt werden konnte.

Zunächst wurde die vorhandene Altbeschichtung, eine elastifizierte Epoxidharzbeschichtung, mit einer leistungsfähigen Schleifmaschine von der Fahrfläche und den Schrammborden entfernt. Risse in den Flächen wurden im Anschluss durch Injektion unseres Epoxidharzes CSE Standard kraftschlüssig verschlossen. Nach dem Ausstemmen von Schadstellen wurden diese mit schnell aushärtendem Acrylatmörtel reprofiliert.

Fahrbeton, Schrammborde und Wandanschlüsse wurden nun mit einer Grundierung versehen und zur Egalisierung der Rauhtiefe erfolgt eine vollflächige Kratzspachtelung der Betonflächen. Um ein besonders hochwertiges und langlebiges Ergebnis zu erzielen, wurden sämtliche Bereiche mit einer zweilagigen Abdichtung inkl. eingebettetem Spezialvlies versehen. Der Auftrag eines rutschfesten, dunkelgrauen Strukturbelages als Deckschicht sowie die Abdichtung der Randfugen bildeten den Abschluss der Maßnahme.

Durch die Wahl der PMMA-Materialien, welche nach rund einer Stunde überarbeitbar sind und nur kurze Zeit später vollständig ausgehärtet sind, ließen sich die geschilderten Beschichtungsschritte in sehr rascher Abfolge ausführen und die Rampen unmittelbar im Anschluss wieder für den Verkehr freigegeben.

Sanierungsprojekt Parkhäuser P1, P3 & P5, Bochum

Auftraggeber: Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH

Sanierungsprojekt: Rissinjektionen an trockenen Rissen in Decken und Deckenbalken sowie Betoninstandsetzung

In den Decken der Parkhäuser P1, P3 & P5 in der Bochumer Innenstadt befand sich eine Vielzahl von zum Zeitpunkt der Sanierung trockenen Rissen. Dies betraf sowohl die einfachen Decken in den Stellplatzbereichen als auch Deckenbalken in Parkhausübergangsbereichen und eine Kassettendecke. Wir entschieden uns, die Risse unter Anwendung des CHIP mit einem CSE Sales Injektionsharz zu behandeln, welches für eine kraftschlüssige Sanierung sorgt. Das Einbringen des Harzes erfolgte dabei mit niedrigem Druck nach dem Anschleifen der Risse direkt von unten, so dass eine rasche Vorgehensweise mit minimalen temporären Absperrungen möglich war. Mit der speziellen, von ChemCo Systems entwickelten Injektionspumpe sind auch derartige Überkopfarbeiten an Decken problemlos möglich und der Riss kann von einem Ende bis zum anderen durchgängig bis in kleinste Verästelungen injiziert werden.

Im Bereich der Kassettendecke ist es aufgrund von Rissen im Asphaltbelag zu starken Schäden durch Tausalze gekommen. Dort wurde die Asphaltdecke komplett abgebrochen. Gleiches gilt für einen Großteil der geschädigten Kassetten in diesem Bereich. Anschließend wurden diese Bereiche neu bewehrt und ein PCC-I Mörtel großflächig nach Statikervorgabe eingebaut. Zum Schluss wurde auf die Flächen eine OS8-Beschichtung aufgebracht einschließlich aller Stellplatz- und Sonderzeichen.

Als zusätzliche Bauleistung erfolgte eine Sanierung von Betonteilen in den Stellplatzbereichen. Dazu wurde nach der Analyse der Schadstellen und dem Abstemmen schadhaften Betons die Bewehrung gestrahlt und mit Korrosionsschutz versehen. Anschließend wurden die betroffenen Bereiche mit PCC-Mörtel wieder verschlossen.

Sanierungsprojekt Parkhäuser Uhlandstr./-Kantstr./-Fasanenstr. & Los-Angeles-Platz, Berlin

Auftraggeber: Contipark International Parking GmbH

Sanierungsprojekt: Rissinjektionen an trockenen und zeitweise wasserführenden Rissen in Decken, an Rohr- und Kabeldurchführungen; Sanierung von Dehnfugen in den Decken und undichten Fugen im Bereich der Gleitlager

Im Rahmen dieses umfangreichen Sanierungsprojektes ging CSE Construction in folgenden Schritten vor:

Rissinjektion, Abdichtungsarbeiten an der Decke des Lüftungstroges der Tiefgarage Los-Angeles-Platz

Die Risse in der Decke des Lüftungstroges im Parkhaus Los-Angeles-Platz waren zum Zeitpunkt der Untersuchung an der Unterseite trocken; der Grund hierfür lag in der vor dem Zeitpunkt der Untersuchung herrschenden Trockenheit. Die Unterseite des Lüftungstroges wurde in Teilflächen bereits erfolglos saniert. Bei dieser Sanierung wurde auch eine Betonbeschichtung appliziert. Die überarbeiteten Risse wiesen in Teilen Ausblühungen, braune Verfärbungen und in den noch nicht sanierten Teilbereichen Versinterungen auf, was auf eine entsprechende Durchfeuchtung hinwies. Beide Bauteile des Lüftungstroges wurden bei Niederschlägen direkt durch Feuchtigkeit aus ablaufendem Wasser beaufschlagt, während der mittlere Teil erdüberdeckt ist und damit noch einen Verdunstungspuffer besitzt. Die an der Unterseite des Lüftungstroges festgestellten Risse wurden vor Beginn der Schlechtwetterperiode saniert, damit sich die bisherigen Schäden in diesen Bereichen nicht durch eindringendes Niederschlagswasser und Frost im Winterhalbjahr weiter vergrößerten. Es wurden alle Risse in die Sanierung mit einbezogen, weil auch in den bereits sanierten Bereichen die Risse wieder Undichtigkeiten aufwiesen.

Rissinjektion, Injektion von Rohr- und Kabeldurchführungen an verschiedenen Stellen im Parkhaus Uhlandstraße-Kantstraße-Fasanenstraße

Im Parkhaus Uhlandstraße-Kantstraße-Fasanenstraße mussten Rohr- und Kabeldurchführungen saniert werden, die undicht und bei einer Beaufschlagung durch Niederschlagswasser entsprechend wasserführend waren. Dazu kam ein Injektionsharz von CSE Sales zum Einsatz.

Sanierung von Dehnfugen in den Decken und undichten Fugen im Bereich der Gleitlager

Bei den zu sanierenden Fugen handelte es sich um Bauwerksdehnungsfugen, welche sich in einem ungleichmäßigen Raster über den gesamten Bereich der Parkhausdecken verteilten sowie um Bauwerksdehnungsfugen im Bereich von Gleitlagern. Undichtigkeiten in den Fugen zeigten sich durch massive Versinterungen und Ausblühungen im Bereich der Fugen und zum Teil sogar durch starken Wasseraustritt. Wir entschieden uns in beiden Fällen für eine Sanierung der Fugen von der Unterseite der Decke, weil eine Sanierung von oben zwar möglich, aber nicht im vollen Umfang ausreichend war. Bei einer Sanierung von oben hätten zwar vorhandene und undichte außenliegende Fugenbänder ausgetauscht werden können, hierfür wäre jedoch ein nahezu kompletter Rückbau der Bauwerksüberdeckung notwendig gewesen, was bei diesem Objekt, wie bei fast allen ähnlichen Fugensanierungen, mit einem enormen finanziellen und logistischen Aufwand verbunden gewesen wäre. Gleichzeitig waren davon unabhängig die begleitenden Maßnahmen wie die Betoninstandsetzung der Fugenflanken an der Deckenunterseite und eine Neuverfugung sowieso unerlässlich. Insgesamt haben wir eine nachhaltige Sanierungsmethode für Fugen entwickelt, welche völlig neuartig ist und einen erheblichen finanziellen und logistischen Aufwand vom Auftraggeber abwendet.