Sanierungsprojekt Sommerbad Neukölln, Berlin

Auftraggeber: Berliner Bäder-Betriebe

Sanierungsprojekt: Beschichtung, Betonsanierung

Die vorbereitenden Arbeiten dieses Bauvorhabens umfassten vor allem verschiedene Demontagearbeiten. So mussten zunächst Geländer, Leitern und die Sprungbrettanlage entfernt werden. Darauf folgte die Untergrundvorbereitung mittels Sandstrahlen. Nach ausführlicher Prüfung der vorhandenen Betonflächen, u.a. auf Carbonatisierungstiefe und Schadstoffbelastung, wurden zahlreiche Fehlstellen aufgemörtelt.

Im Anschluss wurden an der Anlage verschiedene Beschichtungsarbeiten ausgeführt. Dies umfasste den Auftrag einer Hydrophobierung und Grundierung gefolgt von einer OS-11 Beschichtung bestehend aus Haftgrundierung, Zwischenschicht, Verschleißschicht, Einstreuschicht und Kopfversiegelung. Das Anarbeiten der Beschichtung an Fugenprofile und Rinnen sowie die Applikation von Korrosionsschutz in verschiedenen Bereichen bildeten den Abschluss des Sanierungsvorhabens.

Sanierungsprojekt Ruhrwehr Raffelberg, Duisburg

Auftraggeber: Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich

Sanierungsprojekt: Sanierung wasserführender Risse und lokaler Durchfeuchtungen im Keller eines Wehrpfeilers

Der Wehrpfeiler wies an mehreren Stellen des Kellers Risse auf - zum Teil wasserführend - sowie eine Reihe von partiellen Fließstellen, durch die Wasser in das Innere des Pfeilers eindrang. Da die CSE Sales Epoxidharze auch insbesondere für das Schließen feuchter, nasser und sogar unter Druck wasserführender Risse geeignet sind, kamen sie bei diesem Projekt zum Einsatz. Die Risse wurden mittels dem üblichen Vorgehen des CHIP behandelt, erfolgreich kraftschlüssig verschlossen und somit die monolithische Struktur des Bauwerks wieder hergestellt, so dass durch sie kein weiterer Wasserzutritt mehr erfolgte. Bei gegebenenfalls neu auftretenden Rissen, die sich z.T. nach Schließen der ursprünglichen Risse bildeten, wurde analog vorgegangen.

Die partiellen Fließstellen wurden ebenfalls unter Verwendung der CSE Sales Injektionsharze saniert. Dazu wurde im Wasseraustrittsbereich eine Kernbohrung hergestellt, in die eine Dichtscheibe mit angeschlossenem Spezialinjektionsschlauch eingebaut wurde. Über diesen Schlauch wurde schließlich das Harz injiziert, bis die so geschaffene Injektionskammer vollständig gefüllt und der Druck der Injektionsanlage konstant war. Auf diese Weise konnte CSE Construction auch diese Problembereiche erfolgreich behandeln.

Bei diesem Sanierungsprojekt zahlten sich sämtliche Vorteile unserer Materialien und Technologie aus, indem stark wasserführende Risse ohne hohen Druck - d.h. ohne Schwächung des betroffenen Bauteils bei gleichzeitig umfassender Penetration in kleinste Rissverästelungen - erfolgreich kraftschlüssig verschlossen werden können, bei denen sämtliche andere Verfahren und Materialien in der Vergangenheit keinen dauerhaften Sanierungserfolg gebracht haben.