Fugensanierung mittels Hochdruckwasserstrahlen

Die Maßnahme im Parkhaus eines großen Einkaufs- und Bürogebäudes umfasste zunächst den Abbruch von Asphalt und Schweißbahn in den Fugenbereichen sowie den Einbau geeigneter temporärer Abstützungen. Anschließend wurde der geschädigte Beton von Boden- und Deckenflächen größtenteils mittels HDW-Strahlen abgetragen. Zur statischen Verstärkung wurden zahlreiche Schubdorne nach Vorgaben des beteiligten Statikers eingebaut. Die bearbeiteten Bereiche wurden letztlich wieder mit einem Betonersatzsystem verschlossen und beschichtet sowie die Fugen neu ausgebildet.

Das Hochdruckwasserstrahlverfahren (HDW-Verfahren) besitzt in der Bauwerksanierung für den Abtrag von Beton viele Vorteile im Vergleich zum konventionellen Stemmen. Dazu zählen insbesondere eine häufig zu erzielende zeitliche Ersparnis, eine geringere Arbeitsbelastung für das Personal, die Vermeidung der weiteren Schädigung des Bauteils sowie die Tatsache, dass kein Körperschall erzeugt wird. Gerade der letzte Aspekt ist von hoher Bedeutung bei Sanierungsarbeiten im laufenden Betrieb, da der Baulärm im betroffenen Gebäude – mit Ausnahme des unmittelbaren Arbeitsbereiches - nahezu nicht wahrnehmbar ist. Aus diesem Grund besitzt CSE Construction seit mehreren Jahren die für das HDW-Verfahren notwendige Technik und führt entsprechende Arbeiten fortlaufend aus.